Sicherheit im Netz

Phishing- und Hacker-Angriffe sind in letzter Zeit immer häufiger geschehen. So fragen sich zu Recht viele PC-Nutzer, wie sie ihren Computer am besten gegen Angriffe von außen schützen können. Viren, Trojaner und Hacker gelangen schnell in das eigene Netzwerk, wenn man keine Verschlüsselung nutzt oder gar vollständig auf einen Anti-Viren-Schutz verzichtet. Worauf Sie achten sollten, zeigen wir Ihnen hier.

Dieser Beitrag entstand dank der Hilfe von ASTEC, dem seit dem Jahr 1993 bestehenden Softwarehaus, welches Sie in allen Aspekten der IT-Sicherheit in Ihrem Unternehmen gerne beraten kann.

Datensicherheit im Netz: So sichern Sie Ihr WLAN richtig

Ein privates WLAN-Netzwerk, aber auch Firmen-Netzwerke, sollten grundsätzlich verschlüsselt werden, damit es nicht von Unbekannten genutzt werden kann.
Hier glauben leider noch immer viele Internetnutzer, dass es genügt, den Router normal nach den Angaben des Herstellers einzurichten – doch damit schützt man sich noch keinesfalls ausreichend vor Angriffen im Netz.
Prinzipiell sollten Sie möglichst auf den Sicherheitsstandard WPA2 setzen – die Standards WPA und WEP sind dagegen veraltet und keine gute Wahl mehr. Wichtig ist, dass der Modus sowohl vom Router als auch von allen anderen Geräten, die mit dem Netzwerk verbunden werden sollen, kompatibel ist. Ist dies nicht der Fall, lässt sich alternativ noch immer ein LAN-Label an den Router anschließen.

Zusätzlich sollten Sie das WLAN mit einem komplexen Passwort schützen. Auch die SSID – der Name des Netzwerks – sollte nicht zu einfach gewählt sein. Stellen Sie im Routermenü am PC außerdem sicher, dass sich keine fremden Geräte Zugang verschaffen können. Am besten sind Sie geschützt, wenn Sie den Zugang manuell für jedes Gerät im Routermenü freischalten. So kann sich ein Unbefugter ganz sicher nicht ins Netzwerk einwählen, auch dann nicht, wenn er das Passwort kennen sollte.

Informationssicherheit: Den PC vor Hackern, Viren & Co. schützen – was dabei wichtig ist

Nach wie vor ist eine gute Anti-Viren-Software die absolute Grundlage, um sich vor Angriffen aus dem Internet zu schützen. Wichtig ist dabei, dass die Software sowohl Viren im System erkennt als auch verhindern kann, dass Trojaner oder Hacker Zugriff auf den PC bekommen. Moderne Programme erkennen von selbst, ob ein Programm vertrauenswürdig ist und wie es sich auf dem PC verhält. Darüber hinaus sollten Sie einen speziellen Webschutz nutzen, der Ihren Browser davor schützt, unsichere Seiten aufzurufen.

In vielen Unternehmen sind USB-Geräte ein Sicherheitsrisiko – daher ist es wichtig, dass Sie als Admin unbedingt eine Prüfung der Geräte vornehmen. Es ist außerdem zu empfehlen, zur Datensicherung einen Cloud-Dienst zu nutzen – so lassen sich Informationen über einen sicheren Speicherort im Netz abrufen.

Die wichtigste Regel lautet allerdings, den Browser möglichst umfassend zu schützen. Denn dieser ist noch immer das unsicherste „Tor“, durch das Bedrohen gelangen können. Sowohl Apps in Sozialen Netzwerken als auch Trojaner-Webseiten, die Sicherheitslücken am PC ausliest und sofort nutzt, können damit direkt erkannt und abgewehrt werden – so gelangen sie gar nicht erst auf den PC. Ein Browserschutz prüft alle Skripte, warnt auf Webseiten vor unsicheren Bereichen und legt zudem selbst eine Blacklist für kritische Seiten an.

Mehr IT-Sicherheit: Wählen Sie Ihr Passwort mit Sorgfalt und Vorsicht aus

Nicht wenige Hacker-Angriffe geschehen aus bloßer Unvorsichtigkeit bei der IT-Sicherheit und ließen sich eigentlich durch eine ganz einfache Maßnahme verhindern: Statten Sie Ihren PC mit einem möglichst komplizierten Passwort aus. Ein sicheres Passwort besitzt viele Zeichen, die sich aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen zusammensetzen. Sprachliche Begriffe und gängige Namen sind keine gute Wahl, denn viele Hacker nutzen längst Systemprogramme, bei denen ganze Listen möglicher Passwörter nacheinander abgearbeitet werden. Wählen Sie ein ungewöhnliches, langes Wort und kombinieren Sie dieses mit Zahlen und Sonderzeichen. Auch ein ganzer Passwortsatz ist empfehlenswert, wenn Sie sich diesen besser merken können. Bewahren Sie Ihr Passwort darüber hinaus an einem Ort auf, der nur für Sie zugänglich ist – so sind Sie auf der sicheren Seite.

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